
Die eigentliche Herausforderung: Den Vakuumheizer wieder in Betrieb zu bringen
Wir hören das ständig: Ein Ingenieur bekommt den Anruf – der Heizer in einer Leybold-Vakuumanlage muss ersetzt werden. Doch die Anlage kann schließlich nicht wochenlang stillgestellt werden, während man auf die Reparatur wartet.
Die große Frage ist also: Kann eine herkömmliche Infrarotlampe tatsächlich diese Aufgabe übernehmen?
Es geht hier nicht um Wunschdenken. Es geht darum, die Spezifikationen mit der Realität in Einklang zu bringen und sicherzustellen, dass die Ersatzlampe tatsächlich geeignet ist.
Über Leistung, Spannung und Abmessungen
Hier haben wir die üblichen Parameter: Eine Eingangsspannung von 400 V, eine Leistung von 2.500 W – alles ist in einem 300-mm-langen Quarztubus untergebracht.
Diese Werte wurden nicht zufällig gewählt. Die 400-V-Spannung sorgt dafür, dass der Stromfluss niedrig bleibt. Dadurch sind keine großen Kabel nötig, und es entstehen keine Spannungsabfälle im Vakuumraum.
Die Länge von 300 mm sorgt dafür, dass die Lampe problemlos in das Heizmodul passt – ohne dass weitere Anpassungen nötig sind.
Die Leistung von 2.500 W reicht aus, um das Zielobjekt schnell genug zu erhitzen, damit der Prozess stabil und reproduzierbar bleibt.
Die Details, die dafür sorgen, dass es funktioniert
Im Inneren befindet sich ein Kurzwellen-Infrarot-Halogenlement, das in hochreinem Quarz eingeschlossen ist. Der Quarz kann die starken Temperaturschwankungen verkraften und somit die Vakuumdichtigkeit aufrechterhalten.
Eine reflektierende Schicht auf der Außenseite hilft dabei, mehr Energie weiterzuleiten – dadurch entsteht eine höhere Wärmestärke genau dort, wo sie benötigt wird.
Außerdem gibt es einen Anschluss: Ein R7s-Anschluss aus Hochtemperaturkeramik. Er sitzt fest im Steckverbinder – auch bei thermischer Ausdehnung lockert er sich nicht.
Denken Sie daran: Der R7s-Anschluss wird heiß – daher muss sichergestellt werden, dass das Material des Steckverbinders sowie der Abstand dazu dem entsprechen.
Wo die Lampe besonders nützlich ist: PET-Blasen und Vakuumheizung
In der Produktion – insbesondere bei der PET-Blasung und bei Vakuumheizprozessen – muss die Lampe ständig eingeschaltet und ausgeschaltet werden, während sie gleichzeitig eine konstante Leistung liefern muss.
Dank der schnellen Reaktion der Kurzwellenlampe kann der Heizer den Änderungen der Einsatzbedingungen sofort folgen – ohne dass es zu Überschreitungen kommt.
Da die Abmessungen und Anschlüsse genau aufeinander abgestimmt sind, kann die Lampe direkt eingebaut werden – ohne dass weitere Verkabelungen oder Adapter erforderlich sind.
Das bedeutet weniger Stillstandzeiten, vorhersehbare Wartungsarbeiten und weniger Probleme im Werk.
Stellen Sie nur sicher, dass die Kühlung des Vakuumraums sowie die Stromversorgung die Last von 400 V und 2.500 W bewältigen können.