
Ihre Außenheizgeräte „klug“ machen
Wenn Sie schon einmal versucht haben, eine Pergola zu heizen, wissen Sie, wie schwierig das ist. Man schaltet den Heizer ein – doch sobald eine Brise weht, verschwindet die Wärme einfach. Das ist frustrierend.
Deshalb verwenden wir Kurzwellen-Infrarotheizgeräte. Anstatt die Luft zu erwärmen – was im Freien sinnlos ist – strahlen diese Heizgeräte die Wärme direkt auf Sie und Ihre Möbel ab. Es fühlt sich an, als würde man an einem klaren Oktobertag in der Sonne sitzen.
Doch diese Geräte „klug“ zu machen, ist nicht so einfach, wie sie einfach nur in eine Steckdose einzuschließen. Hier ist, wie wir das hinbekommen:
Die Herausforderung bei der Verkabelung
Man kann einen 2000-Watt-Heizer einfach nicht in einen kleinen Smart-Hub anschließen und darauf hoffen, dass alles funktioniert. Der Hub wird sofort beschädigt.
Um dieses Problem zu lösen, verwenden wir robuste Relais. Man kann sich das Relais wie den „Muskel“ vorstellen und den Smart-Schalter als das „Gehirn“. Der Schalter sendet ein kleines Signal, während das Relais die Aufgabe übernimmt, die Energie zuzuführen.
Da es um den Außenbereich geht, verwenden wir ausschließlich Geräte mit einer Schutzart von IPX4 oder IP65. Warum? Weil Dächer von Pergolen undicht sind. Die Feuchtigkeit steigt an. Man möchte schließlich nicht, dass die Verkabelung bereits bei dem ersten Regen beschädigt wird.
Sofortige Wärme
Das Beste an Kurzwellen-Lampen ist, dass sie sich nicht erst „erwärmen“ müssen. Man drückt einfach auf den Knopf – und schon ist man warm. Sofort.
Wir kombinieren diese Geräte meist mit Außentemperatursensoren. Das ist eine großartige Lösung. Wenn die Temperatur unter 10 °C fällt, schalten sich die Heizgeräte automatisch ein. Man muss nicht einmal vom Stuhl aufstehen, um das Handy zu holen.
Ein paar Dinge, auf die man achten muss
Hier kommt das Problem: Diese Geräte verbrauchen viel Energie. Wenn man vier solcher 2-kW-Heizgeräte an einen einzigen Stromkreis anschließt, springt der Sicherungskasten sofort aus. Das ist chaotisch. Man muss die Last auf mehrere Stromkreise aufteilen – oder vielleicht sogar das Elektriksystem aufrüsten.
Noch ein Tipp: Nur weil die Heizgeräte wasserdicht sind, bedeutet das noch lange nicht, dass auch die Smart-Kontroller wasserdicht sind. Diese Steuerboards sind empfindlich. Man sollte sie in einem geschützten Gehäuse aufbewahren, damit etwas Regen das ganze System nicht zerstört.